REGGAE JAM NEWS

*The Official Reggae Jam Trailer 2014*


*The Skatalites @ Reggae Jam 2014*

The Skatalites confirmed @ Reggae Jam 2014

Die Geburtsstunde der THE SKATALITES geht auf Mai 1964 zurück. Die Band war damals so genial, dass ihre erste Probe unmittelbar zum Konzert wurde. Es waren die Top-Musiker der Stunde auf Jamaika, die sich neben ihren Engagements in anderen Bands für einige Aufnahme-Sessions trafen. Daraus entstanden die Platten für die vielen rivalisierenden Soundsystems der ersten Stunde. SKATALITES wurden schnell legendär, lieferten den Bandsound für all die aufstrebenden Künstler der damaligen Zeit, u.a. Toots and The Maytals, Prince Buster und „The Wailing Wailers“ featuring Bob Marley sowie Peter Tosh und Bunny Wailer. Alle orientierten sich am neuen Rhythmus des Ska mit seinem einnehmenden Beat, der sich verbreitete wie ein Lauffeuer. Später verlangsamte er sich zu Rock Steady und schließlich entwickelte sich daraus der Reggae. Spätestens damit trat die jamaikanische Musik ihren weltweiten Siegeszug an und wuchs mit unzähligen Subgenres zu einem eigenständigen, umfangreichen musikalischen Stammbaum an, dessen Netz sich über den gesamten Erdball sponn. Lovers Rock, Dub, Dancehall/Ragga, Skapunk und viele Facetten mehr haben sich inzwischen herausgebildet und berühmte Gruppen wie The Police, The Clash, The Specials, The English Beat, Sublime oder No Doubt haben sich davon maßgeblich beeinflussen lassen und berufen sich somit zweifelsohne auf die musikalischen Wurzeln, die von den THE SKATALITES gepflanzt wurden.

*Spanner Banner @ Reggae Jam 2014*

Spanner Banner confirmed @ Reggae Jam 2014

Nicht nur bei den Marleys könnte man aufschreien: „...it´s a family ting!“. Auch im Fall Spanner Banner ist das der Fall. Als Bruder der hochkarätigen Reggaestars Richell Bonner, besser bekannt als Richie „Na Na Na Na Na Na“ Spice und Everton Bonner formely know as „Murder She Wrote“ Pliers wurde Spanner Banner mit bürgerlichen Namen Joseph Bonner 1970 in St. Andrew, Jamaika geboren. Musik war schon immer Teil seines Lebens. Neben seinen Brüdern bildeten Größen wie Bob Marley, Jacob Miller oder Gregory Isaac den Soundtrack seiner frühen Kindheit.
Erste Aufmerksamkeit erreichte der Youth mit Auftritten in seiner Community. Mit seinem ersten Recording von „Life Goes On“ Ende der 80er Jahre, zeigte Spanner Banner zum ersten Mal seine unverwechselbare, facettenreiche Stimme für einen der bedeutendsten jamaikanischen Produzenten Winston Riley vom legendären Techniques Label. Der Big-Tune dominierte nicht nur die lokalen, sondern auch die internationalen Reggae Charts und setzte den Namen Spanner Banner auf die Lippen weltweiter Reggae Liebhaber. Als Co-Writer mitverantwortlich für Chaka Demus & Plier schart-topping tune „Tease Me“, untermauerte er seinen Namen unteranderem mit dem auf RAS veröffentlichten Album „Now And Forever“, sowie „Chill“. Letzteres entstand in Zusammenarbeit mit dem jamaikanischen Super Duo Sly & Robbie für Island Jamaica.
Der daraus resultierende Erfolg öffnete ihm neue Türen und Tore in der Reggae Fraternity. Seine soul durchtränkten Vocals gepaart mit eingängigen Melodien und ausgeprägten lyrischen Bildern waren wie Kraftstoff für die Top-A-Top Produzenten der Insel. Namen, wie King Jammys, Donovan Germain von Penthouse, Bobby Digital oder Phillip „Fattis“ Burrel von Xterminator können hier in einem Atemzug genannt werden.
Mit der Gründung seiner eigenen Produktionsschmiede „Sweet Angel Production“ zeigt Spanner Banner neben seinen Vokalfähig- und –fertigkeiten ebenfalls erworbene Producer Skills. Sein letzter musikalischer Streich hört auf den Namen „I´m A Winner“ und ist geladen mit einem gewaltigen Arsenal an musikalischen Juwelen. Über die Jahre reifte sein unverwechselbarer, soul angereicherter Sound wie ein guter Wein.
Anlass für uns die Bühnen des 20. Reggae Jams zu öffnen und zu sagen: „Are you ready for Spanner Banner!!!“

*Lady Saw @ Reggae Jam 2014*

Lady Saw confirmed @ Reggae Jam 2014

Lady Saw gehört zu denen, die viel über ihre Pum Pum zu erzählen haben. Trotzdem darf man sie nicht blindlings bei der Vulgärfraktion einordnen. Dafür sind allein schon ihre Outfits viel zu elegant. Zudem ist sie eine gestandene Songschreiberin mit ernsthaftem Anliegen, die seit 20 Jahren Longplayer veröffentlicht. Schon 1998 kam ihr erstes „Best Of“ Album raus. Als sie 2009 das erste Mal den einzigartigen Flair im Klostergarten in Bersenbrück sah, blieben ihr fast die Worte weg und sie sagte nur zu Sheriff: „Mi cyaan sing all these pussy tunes in this beautiful monastery park...“ LOL
In einem Interview der „Extra Raw“ DVD sagt sie: „Ich geh auf die Bühne und sage Dinge, die sich andere, nicht nur Frauen, nicht trauen“.
Geboren 1972 als Marion Hall in St. Mary, Jamaika stand Lady Saw schon mit 15 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne und machte sich bereits in den 80er Jahren als Sängerin einen Namen. Um das Gehör eines größeren Publikums zu erreichen, entschloss sie sich nach Kingston zu gehen, wo sie von ihren Supportern den Namen Lady Saw erhielt, da ihr damaliger Style an den eines Tenor Saw erinnerte. Mit den Tunes „Love Me Or Lef Me“, „Bogle Dance“ und „Am I Losing You“ enterte sie das erste Mal die Top 10, sowohl in Jamaika als auch in England. Mit dem Big-Tune „If Him Lef“ legte sie den Grundstein für ihre außergewöhnlichen Lyrics und verfestigte ihre Rude-Gal Image letztendlich mit „Stab Out Mi“. Sie gilt als Pionier in der männerdominierten Musikkultur Jamaikas, die sexuelle Wünsche so offenkundig und unmissverständlich wiedergibt, dass sie vielen jamaikanischen Frauen aus der Seele sprach.
Big-Tunes wie „I´ve Got Your Man“, „Backshot“ in Kombination mit Spragga Benz oder den Nachfolger „Sidung Pon It“ mit Ele kennt jeder. Sie gilt als DIE Queen of the Dancehall und wir freuen uns nach fünf langen Jahren zum 20. Reggae Jam wieder begrüßen zu dürfen. Reggae Jam let´s say welcome to Lady Saw!!!

*Little Kirk @ Reggae Jam 2014*

Little Kirk confirmed @ Reggae Jam 2014

Wir drehen das Rad der Zeit zurück und begeben uns in eine Zeit, wo jeder Selecta noch hungrig auf das Klingeln des Postboten wartete und die Zeit zwischen Bestellvorgang und Lieferung zu einer elenden Qual wurde. Ende 2004 klingelte auch bei mir wieder einmal mehr der Postbote und brachte die langersehnte heiße Ware. Das Päckchen war weiß, trug den Aufprint „Dancehall Vinylist since 1995“ und trieb mir jedes Mal aufs Neue den Schweiß auf die Handflächen, wenn ich nur ans Aufmachen dachte. Nach dem behutsamen Öffnen erblickte mich ein schwarzes Gold in der Größe von sieben Zoll mit gelb schwarzen Record Label und der Aufschrift „Kirk Davis – Jah Jah Love“. Der Tune hatte schon Big Tune Charakter über die minderwertige 128kbps Mp3 des Dealers des Vertrauens, entwickelte seine volle Entfaltung erst als die Nadel sich den Rillen fügte, der Bass durch die Speaker pumpte und eine unbeschreibliche Stimme im Wohnraum meiner Eltern stand. Ein magischer Augenblick, den mit Sicherheit jeder von Euch kennt und ein Artist, der mich immer wieder gefesselt hat.
by Black Terra "Chant Daun Sound"

Wenn Little Kirk zum Mikro greift schlagen Reggae-Herzen höher und Gänsehaut-Feeling macht sich breit. Der Mann ist so multi-versatile, das er jeden Style jamaikanischer Musikkultur bedienen kann. Von gefühlvollen Balladen, die das Unbeschreibliche seiner Stimme wiederspiegeln bis hinzu super schnellen Chats auf ruffen Dancehall Riddims.
Geboren und aufgewachsen in Waterhouse, war es das Jahr 1981 als Kirk das erste Mal an einem Talentwettbewerb in seiner Umgebung teilnahm. Mitgerissen von der großartigen Begabung verlieh die Jury an ihn den Hauptpreis und Kirk wurde persönlich von Patrick Roberts eingeladen sein Shocking Vibes Label zu entern. Über die Jahre nennt er acht Studioalben sein Eigenprodukt und hatte eine Vielzahl an Big Tunes als Einzelauskopplung, auf Riddims oder diversen Compilations. Aber auch seine grandiosen Coverversionen sollen hier nicht aus dem Fokus rücken. Mit dem Cover zu Michael Jacksons „Man In The Mirror“ erlangte er zunehmend Aufmerksamkeit und bewies Klasse im Cover von hochgradigen Pop-Songs. Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte kollaborierte er mit so fast jedem hochrangigen Namen im Reggae- & Dancehall-Biz. Beenie, Buju und Sean Paul sollen hier nur Stellvertreter für die Hochkaräter der Insel sein. Mit Touren von Japan über Europa, USA, nach Afrika und Südamerika stand er an der Seite von Künstlern, wie Destiny´s Child, Dru Hill, Papa San oder Maxi Priest.

Kirk Davis – hören und Gänsehaut bekommen, sehen und aus dem Staunen nicht mehr raus kommen. Also Reggae Jam Massive macht mal Lärm, wenn es heißt: „Bühne frei für Kirk Davis a.k.a. Little Kirk“

*Ky-Mani Marley @ Reggae Jam 2014*

Ky-Mani Marley confirmed @ Reggae Jam 2014

„I´ve been working all day and this me ah wait for pass me di blunt en di rollin paper....“
Woop, woop, woop... Pull up en come again mi selecta!!!

 Ky-Mani Marley ist der zweitjüngste Sohn der elf Kinder Bob Marleys. Obwohl er den Namen Marley trägt, erzählt seine Kindheit eine ganz andere Story. Geboren in Falmouth, Trelawney zog er nach Miami im Alter von sieben Jahren. Aufgewachsen in einer Zwei-Zimmer Wohnung zusammen mit 8 weiteren Familienmitgliedern mitten im urbanen Lifestyle hatte Ky-Mani als Kind kein Interesse in die Fußstapfen seines weltberühmten Vaters zu treten. Sport war seine erste Liebe. Unter der Leitung seiner Mutter nahm er zwar Klavier- und Gitarrenunterricht und spielte Trompete in seiner High-School-Band, doch Athletik, Fußball und Football – das waren Kymanis Welt.
Doch die Saat, welche durch Bob´s Erbe gesäht wurde, sollte sprießen. Spätestens 1997 als Ky-Mani mit Pras von den Fugees zu Eddy Grants „Electric Avenue“ kollaborierte. Der Wendepunkt in seinem Leben, wo er die Fackel seines Vaters neu entzündet. Ky-Manis Sound kennt keine Grenzen. Er versteht es diverse Genre von Hip Hop über Jazz, Rock und Blues mit einander zu kombinieren, dabei aber nie seine jamaikanischen Wurzeln aus dem Blick zu verlieren. Kulturelle Grenzen oder Verbote, die ihn als reinen Reggae Artist einstufen kennt er nicht. Sein roher, ruffer, dennoch reiner Sound ergreift seine Zuhörer und spiegelt die Essenz seiner Lebensstory wieder. Tunes, wie das von Corleone produziert „New Heights“ oder die Killer-Combination „Rasta Love“ mit Protoje sind Big-Tunes auf jedem Dance. In seiner musikalischen Laufbahn veröffentlichte der Marley Sohn fünf Studio-Alben. Jeder, der sich bereits einmal die Filme „Shottas“ und „One Love“ angesehen hat, wird wissen, dass der Marley Sohn nicht nur musikalische Wege geht, sondern auch des Öfteren schon vor der Kamera stand.

Genug der vielen Worte, eigentlich sollten wir sagen: „Ky-Mani Marley – No More Words Needed...“ Reggae Jam 20th Anniversary – Are you ready for Ky-Maniiiii Maaaaaaarley?

*Pentateuch @ Reggae Jam 2014*

Pentateuch confirmed @ Reggae Jam 2014

Mitten im hustle and bustle von Kingston, Jamaika sitzt die Edna Manley School, die Oase für visuelle und performing Arts. Ein Mekka für viele junge jamaikanische Künstler, die an ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten in den reichhaltigen Kunstformen, die Jamaika zu bieten hat, feilen und schrauben. Aus diesen vielseitig jungen Talenten steigt ein Phönix aus der Asche, der auf den Namen Pentateuch schwört.
Pentateuch repräsentiert im nativen die ersten fünf Bücher der Bibel. Ein passender Name für eine Band aus fünf talentierten Musikern geschult in den Disziplinen der Harmonie, Bescheidenheit und dem Mitgefühl. Ihre fusionierte positive energy mündet in einen Pool aus kreativen Ideen verbreitet durch Jamaikas authentischster Kunstform dem Roots Reggae.
Die Band schreibt ihrem ganz besonderen Sound den Einfluss und die Inspiration eines jeden Künstler zu, welche dazu beigetragen haben den Grundstein für diese großartige Musik zu legen. Bob Marly, Jimmy Cliff und Burning Spear seien hier nur einige derer. Das Debut Album „The Genesis“ ist das Testament mit denen sie ihren Einflüssen Tribut zollen. Unteranderem spiegelt es Themen wie die Anerkennung für Afrika oder die Klage an Jamaikas Hauptstadt Kingston wieder und demonstriert auf diese Art und Weise das Gedankengut in Bezug auf komplexe Sachverhalte der Identität, des menschlichen Lebend und das Individuum.

Pentateuch, bestehend aus Kevor “Vor” Williams, Andrew “Worm” Ayre, Brady “JahBradez” Robinson, Andrade “Drade” Bowen und Garth “Duckie”Forester, ist eine Band you won´t soon forget.

 

 

 

 

 

 

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